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Freisetzung des Hormons DDAVP

DDAVP Das Hormon DDAVP verbessert die Blutstillung (Hämostase), in dem es den Plasmaspiegel des Plasmagerinnungsfaktors FVIII und vWF erhöht. 
Der Plasmaspiegel erreicht sein Maximum innerhalb der ersten Stunde und fällt dann über vier bis acht Stunden ab. Das Hormon DDAVP kann daher erfolgreich in der Behandlung von Patienten mit leichter Hämophilie A und von Willebrand-Syndrom Typ 1 und Typ 2 eingesetzt werden. 
DDAVP kann beim von Willebrand Faktor Typ 1-Patienten bei zahnärztlichen Eingriffen oder kleineren Operationen eingesetzt werden. In allen Fällen sollte vorher durch einen DDAVP-Test ermittelt werden, ob eine Verbesserung der Blutstillung tatsächlich erreicht werden kann. Häufigere Anwendung an mehreren aufeinander folgenden Tagen von DDAVP ist mit einer Verminderung des Effekts verbunden. Dies ist auf die Entleerung der Speicherorganzellen zurückzuführen, die zunächst wieder aufgefüllt werden müssen. Eine erneute Gabe von DDAVP sollte daher nicht früher als zwölf Stunden nach der Erstgabe versucht werden. Als akute Nebenwirkungen der Therapie können plötzliche Gesichtsrötung und vorübergehende Kopfschmerzen auftreten.