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Therapie
Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Behandlung sollte entsprechend dem klinischen Schweregrad, dem Blutungsrisiko, und dem von Willebrand-Syndrom-Typ angemessen sein. Patienten mit einem vWS Typ 1, der häufigsten Form, benötigen nur selten eine Prophylaxe. In vielen Fällen ist eine lokale Behandlung, wie ein Druckverband an der Blutungsstelle, ausreichend. Eine Vorbeugung oder Behandlung kann bei Patienten mit leicht ausgeprägten Symptomen, beispielsweise bei Operationen, notwendig sein. In Abhängigkeit vom von Willebrand-Typ wird als therapeutische Maßnahme zunächst versucht, die Freisetzung des körpereigenen von Willebrand-Faktors zu erhöhen. Wenn dies nicht bzw. nur unzureichend gelingt, wird im Blutungsfall der Faktor mittels eines Präparats, das den von Willebrand-Faktor enthält, über eine Infusion zugeführt.
| | Therapie der Wahl | Weitere Therapiemöglichkeiten | | Typ 1 | DDAVP | FVIII/VWF-Konzentrat, Tranexamsäure, Östrogenbehandlung bei Frauen | | Typ 2 | FVIII/VWF-Konzentrat | DDAVP, Tranexamsäure | | Typ 3 | FVIII/VWF-Konzentrat | Tranexamsäure |
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