von-Willebrand
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Was wird untersucht ?

Die Anamnese gibt in der Regel erste Hinweise auf die von Willebrand Erkrankung. Eine gesicherte Diagnose kann aber erst nach speziellen Blutuntersuchungen getroffen werden. Zur ersten Orientierung werden die folgenden Tests eingesetzt:

Blutungszeit

Es gibt verschiedene Methoden die Blutungszeit zu bestimmen. Eine davon ist ein Schnitt von definierter Länge und Tiefe in die Fingerkuppe, die Innenseite des Unterarms oder den Ohrläppchenrand. Das Blut wird im Abstand von 30 Sekunden mit einem Filterpapier am Rande der Schnittwunde so lange abgesaugt, bis ein Stillstand der Blutung eingetreten ist. Wichtig ist, dass die Schnittwunde von dem saugfähigen Papier nicht berührt wird. Gemessen wird die Zeit bis zur Blutstillung, die bei Gesunden in der Regel zwischen 3 bis 5 Minuten dauert. Um ein verlässliches Ergebnis zu bekommen, muss diese Untersuchung mehrfach durchgeführt werden. Ein verlängerte Blutungszeit kann ein Hinweis auf ein von-Willebrand-Syndrom sein und muss mit weitergehenden Tests abgeklärt werden.

Partielle Thromboplastinzeit

Zur Bestimmung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit wird Blut abgenommen und im Labor nach Zusatz von verschiedenen Reagenzien die Zeit bis zur Gerinnung des Blutes gemessen.