von-Willebrand
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Nasenbluten (Epistaxis)

Unsere Nasenhöhle bildet den ersten Abschnitt der Atemwege. Sie ist nicht nur Voraussetzung für das Riechen, sondern sie dient vor allem dem Anwärmen, Befeuchten und Weiterleiten der Atemluft in die Lunge. Die innere Nase ist mit Nasenschleimhaut ausgekleidet. Die Nasenschleimhaut ist von zahlreichen kleinen Blutgefäßen durchzogen. Durch Reizung, heftiges Schnäuzen, trockene Raumluft, manuelle Reizung, zum Teil aber auch völlig grundlos können die kleinen Gefäße platzen. Als Folge blutet es aus der Nase. Der Blutverlust ist bei den meisten Menschen sehr gering, auch wenn das auf den ersten Blick häufig dramatischer aussieht. Nach wenigen Minuten ist meistens alles wieder vorbei.

Wenn die Blutung länger als 15 -20 Minuten anhält und Sie häufiger unter Nasenbluten leiden, sollten Sie mit einem Arzt über diese Symptome sprechen. Gründe für häufiges Nasenbluten können neben Blutgerinnungsstörungen wie dem von Willebrand-Syndrom auch die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten oder ein erhöhter Blutdruck sein. 
Wenn die Blutung vorwiegend immer das gleiche Nasenloch betrifft, so spricht das eher für eine organische Ursache. Bei von-Willebrand-Patienten können die Blutungen abwechselnd oder auch gleichzeitig aus beiden Nasenlöchern auftreten.